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Bauforschung an der Klosterruine Walbeck

Leitung:
Prof. Dr.-Ing. Johannes Cramer

Publikation:
CRAMER, Johannes - Breitling, Stefan: Die Stiftskirche in Walbeck, in:
BEUCKERS, Klaus Gereon - CRAMER, Johannes - IMHOF, Michael (Hrsg.): Die Ottonen. Kunst, Architektur, Geschichte. Peterberg 2002, 273-278

 

Das Projekt

Die Klosterruine Walbeck nahe Helmstedt ist eine im Kern ottonische Basilika mit drei Schiffen. Spätere Überformungen stammen aus dem 12., 13. und 16. Jahrhundert. Im 19. Jahrhunderts stürzten weite Teile der Kirche ein. Die letzte monographische Darstellung stammt aus dem Jahr 1937. Nach dem Zweiten Weltkrieg im Sperrgebiet der Zonengrenze gelegen hat sich der Bestand seither fast unverändert erhalten. Im Zuge einer für das Jahr 2001 geplanten Ausstellung der Magdeburger Museen wird der Baubestand mit modernen Techniken dokumentiert, bauarchäologisch untersucht und in der Folge so dargestellt, daß die komplexe Baugeschichte ausstellungsdidaktisch aufbereitet werden kann. Die erste Untersuchungskampagne im Sommer 1998 konnte zeigen, daß wesentliche Teile der seitherigen Forschungsmeinung revidiert werden müssen. Neben einer differenzierten Darstellung der Bauphasen wird gezeigt, daß der ottonische Ursprungsbau einschiffig war. Die Planung von Sicherungs- und Konservierungsarbeiten muß sich an die historische Untersuchung anschließen.

 

Die Wandflächen werden vor Ort im digitalen Aufmaßverfahren bearbeitet

 

Derzeitiger Zustand (Grundriß tachimetrisch, Höhen und Wandflächen digital während der dreitägigen Untersuchungskampagne im Sommer 1998 aufgemessen)